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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Als Marktführer in der Aquarienbeleuchtung legen wir besonderen Wert auf eine langfristige und gute Beziehung zu unseren Kunden.

Das so genannte FAQ ("frequently asked questions") liefert Ihnen Antworten auf häufig gestellte Fragen zu unseren Produkten und ganz allgemein zur Beleuchtungstechnik. Sollten Sie bestimmte Begriffe suchen, können diese auch oben rechts im Suchfeld eingegeben werden. 

Ein Verzeichnis der gebräuchlichen Fachtermini mit ihren zugehörigen Erläuterungen finden Sie im Glossar.

Ihre Meinung ist uns wichtig! Einen Querschnitt aus Ihren Zuschriften finden Sie im Feedback. 


1.   LED haben eine geringere Wärmeabgabe - stimmt das?
2.   Erzeugen LED tatsächlich direktes und verlustfreies Licht?
3.   Ist es sinnvoll meine Beleuchtung (zur Zeit 2x150W /4xT-5) auf LED umzustellen?
4.   Welche LED Beleuchtung kann ich verwenden, wenn ich meine jetzige Leuchte mit 2x150 Watt HQI ersetzen möchte ?
5.   Kann die neue HELIOS Leuchte mit 120 Watt LED meine HQI mit 150 Watt ersetzen?
6.   Gibt es eine Formel, mit der Lichtleistung von HQI Brennern auf LED umgerechnet werden kann?
7.   Ist es richtig, dass LED eine höhere Lichtleistung je Watt haben als andere Lichtquellen?
8.   LED sollen verlustfreies, direktes Licht erzeugen, während bei anderen Lichtquellen Verluste durch Reflektoren oder Schutzgläser entstehen. Stimmt das?
9.   Die Vorteile von LED sind, dass man lange Zeit keine Lampen wechseln muss. Ist das richtig ?
10.   Ist die Lebensdauer von LEDs beim Einsatz unter gleichen Bedingungen ebenfalls gleich ?
11.   Was ist im Falle eines Ausfalls von einzelnen LED zu berücksichtigen?
12.   Ich habe Berechnungen gesehen, nach denen sich LED Leuchten schon nach 3 Jahren amortisieren und den hohen Anschaffungspreis rechtfertigen – stimmen diese Behauptungen?
13.   Manchmal findet man Angaben das LED Beleuchtungen höhere PAR Werte als andere Lichtquellen hätten. Was ist damit gemeint?
14.   Was ist PAR überhaupt, was hat es damit auf sich?
15.   Welche Bedeutung hat PAR für die Aquaristik?
16.   Eignen sich LED denn zur Beleuchtung von Pflanzen bzw. zur Pflanzenzucht?
17.   LED Beleuchtungen haben einen geringeren Stromverbrauch, ist das korrekt?
18.   Wie lange ist die Lebensdauer bei LED?
19.   Sind LED farbstabiler als andere Lichtquellen?
20.   Mit LED kann man bestimmte Lichteffekte und Sonnenaufgänge erzeugen, sind das nicht überzeugende Vorteile?
21.   Welche Auswahl bezüglich der Lichtfarbe besteht bei LEDs?
22.   Ich habe gehört, dass HQI Lampen mit elektronischen Vorschaltgeräten deutlich weniger Strom verbrauchen - ist diese Aussage zutreffend?
23.   Muss ein Aquarium unbedingt mit künstlichem Licht beleuchtet werden?
24.   Warum wird eine spezielle Beleuchtung für Aquarien benötigt?
25.   Worin unterscheidet sich eine gute Aquarienleuchte von einer herkömmlichen Leuchte, z.B. Haushaltsleuchte oder Industrieleuchte?
26.   Werden besondere Ansprüche an die verwendeten Materialien einer Leuchte gestellt?
27.   Wie lange sollte ein bepflanztes Süßwasseraquarium beleuchtet werden?
28.   Wie lange sollte ein Süßwasseraquarium mit Buntbarschen beleuchtet werden ?
29.   Sollte ein Süßwasseraquarium mit CO2 betrieben werden?
30.   Kann ein Aquarium zu stark beleuchtet werden?
31.   Eignet sich eine HQI Beleuchtung für ein Süßwasseraquarium?
32.   Werden Algen durch HQI Beleuchtungen in Süßwasseraquarien gefördert?
33.   Worin besteht der Unterschied zwischen einer Leuchte und einer Lampe?
34.   Ich besitze eine 250 Watt Leuchte von Ihnen. Auf Grund der überraschend hohen Lichtleistung würde ich diese Leuchte gerne mit 150 Watt betreiben. Ist das so möglich?
35.   Kann ich eine 150 Watt Hängeleuchte (HQI) einfach auf 250 Watt (Steckfassung) umrüsten?
36.   Wenn ich über meinem Süßwasser-Aquarium eine Hängeleuchte habe, kann ich sie später für Meerwasser umbauen?
37.   Verfügen die REFLEXX HQ Leuchten ebenfalls über eine stufenlose Höhenverstellung mittels Stahlseil?
38.   Wie können die INFINITI-Leuchten mit z.B. 2x150 Watt HQI und 4x54 Watt T5 geschaltet werden: Schalten alle vier Leuchtstofflampen gleichzeitig ein, oder ist es möglich, erst 2 und danach nochmals 2 Röhren einzuschalten?
39.   Ist eine Umrüstung der 400er Baureihe z.B. von 250 Watt auf 400 Watt möglich?
40.   Wie hoch ist der von der STRATOS-Abdeckung überdeckte Bereich der Wasserkante?
41.   Warum wird Stratos unmontiert geliefert?
42.   Ist es empfehlenswert, mehrere Leuchtstoffröhren zu verwenden?
43.   Wie kann das System 45 befestigt werden?
44.   Kann durch einen Reflektor die Leistung einer Leuchtstofflampe gesteigert werden?
45.   Wie definiert man eigentlich Licht?
46.   Was ist die Wellenlänge: Häufig hört man den Begriff „Nanometer“?
47.   Warum scheint das Wasser im Meer blau zu sein?
48.   Was versteht man unter Lichtfarbe?
49.   Was versteht man unter dem Begriff Kelvin?
50.   Sind trotz gleichen Kelvinwertes die Lichtfarben identisch?
51.   Wird die benötigte Lichtmenge im Aquarium in LUX ausgedrückt?
52.   Welche Maßeinheit ist denn für die Beleuchtung eines Aquariums entscheidend?
53.   Wie erzeugt man künstliches Licht?
54.   Wie lässt sich die Leistung einzelner Leuchtmittel vergleichen? Kann man generell sagen: je höher die Wattangabe einer Lampe, desto mehr Licht?
55.   Können die Powerchrome Leuchtstofflampen gedimmt werden?
56.   Ist bei der Dimmung von Leuchtstofflampen etwas zu beachten?
57.   In welchen Abständen sollten die Röhren ausgetauscht werden?
58.   Zeitweise fallen unsere eingesetzten Leuchtstofflampen (eines anderen Anbieters) aus bzw. schalten im Dimmbetrieb zeitversetzt ein.


1. LED haben eine geringere Wärmeabgabe - stimmt das?
Die Wärmeabgabe von LED ist grundsätzlich geringer als die von Halogenmetalldampflampen (HQI), allerdings immer noch deutlich höher als die von T-5 Leuchtstofflampen. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass LED eine geringere Wärmeabgabe am Lichtaustritt aufweisen, sondern die Temperatur am eigentlichen Element abgeben. Die LED Leuchte wird also an Ihrer Rückseite sehr heiß, ein Umstand der mit aufwändiger aktiver und passiver Kühlung vermieden werden muss. Oftmals wird mit dem Vorteil geworben, dass an warmen Sommertagen beim Einsatz durch LED die Kühlung des Aquarienwassers entfällt und hierdurch gleichzeitig ebenfalls Energie eingespart wird. Im Wesentlichen ist die Aufwärmung des Aquarienwassers in den heißen Sommertagen aber gar nicht alleine auf die Beleuchtung zurückzuführen, sondern auch durch die deutliche Erhöhung der Zimmertemperatur sofern keine Klimaanlage verwendet wird. Die LED tragen somit also genauso zur Erwärmung des Raumes bei wie auch alle anderen Lichtquellen. Dennoch, vergleicht man den Einsatz eines Aquarienkühlers zur Reduzierung der Temperaturen an vielleicht einigen wenigen Tagen im Jahr, mit den Kosten die für die Aquarienheizung an etwa 95 % aller Tage im Jahr in Betrieb ist, sprechen diese Kosten nicht für eine Einsparung. Denn bekanntermaßen werden Meerwasseraquarien in der Regel kaum zusätzlich beheizt, da die Beleuchtung oftmals zur Erhaltung der gewünschten Wassertemperatur ausreichend ist.
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2. Erzeugen LED tatsächlich direktes und verlustfreies Licht?
Bei herkömmlichen Beleuchtungen wie Halogenmetalldampf (HQI) oder T-5 wird das Licht in alle Richtungen, also im 360° Winkel abgegeben. Durch entsprechende Reflektoren werden diese Strahlungsanteile dann gerichtet und der zur beleuchtenden Fläche zur Verfügung gestellt. Durch entsprechende Berechnung des Reflektors wird dann auf die zu beleuchtende Fläche, in diesem Fall dem Aquarium, das Licht projiziert. Je nach Auslegung des Reflektors kann diese Fläche dann eng oder breit bestrahlt werden. Bei Einsatz von präzise berechneten Reflektoren und gutem Reflektormaterial, entstehen dennoch Verluste von etwa 10- 15 %, die durch die Eigenbeschattung der Lampe oder Verluste durch den Reflektor entstehen. Verfechter der LED Technik werben mit dem Argument der verlustfreien Abstrahlung des Lichtes durch LED und damit einen höheren Wirkungsgrad zu erzielen. Dieses Argument ist aber nicht richtig, da LED an sich gar keine verwendbare Lichtabgabe besitzen und deshalb immer mit einer kleinen Silikonkappe ausgestattet sind, die zur Lichtabgabe und zum Schutz der LED Schicht dient. Selbstverständlich entstehen auch hierbei Verluste, die Herstellerseits mit etwa 15 % angegeben werden. Des weiteren sind auch diese LED in aller Regel noch zusätzlich in Reflektoren oder unter Linsen untergebracht die für eine weitere Bündelung oder Streuung des Lichtes sorgen. Auch bei diesen Reflektoren, Linsen, Schutzgläsern etc. entstehen Lichtverluste, so dass bei Berücksichtigung all dieser Faktoren kein Vorteil gegenüber herkömmlichen Beleuchtungsquellen mit optimierter Reflektortechnik entsteht.
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3. Ist es sinnvoll meine Beleuchtung (zur Zeit 2x150W /4xT-5) auf LED umzustellen?
Wie es im Allgemeinen heißt: never change a winning Team. Wenn Ihr Aquarium aktuell so beleuchtet ist, dass alle Lebewesen gut wachsen und Sie mit dem Farbeindruck zufrieden sind, sollten Sie Ihre Beleuchtung gegen gar kein anderes Lichtsystem austauschen. Aus lichttechnischer, biologischer aber auch kostentechnischer Sicht macht es überhaupt keinen Sinn auf LEDs umzusteigen.
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4. Welche LED Beleuchtung kann ich verwenden, wenn ich meine jetzige Leuchte mit 2x150 Watt HQI ersetzen möchte ?
Eine LED Beleuchtung wird Ihre aktuelle Lichtleistung sicherlich nicht ersetzen oder sogar überbieten können. Um die beiden Brenner mit LED darzustellen (unter Berücksichtigung einer ähnlichen Lichtfarbe), wären etwa 400 der neuesten Hochleistungs LEDs notwendig. Bei dieser Beispielrechnung wurde der geringere Abstand der LED Leuchte zur Wasseroberfläche bereits berücksichtigt.
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5. Kann die neue HELIOS Leuchte mit 120 Watt LED meine HQI mit 150 Watt ersetzen?
Hinsichtlich der Lichtleistung entsprechen die 120 Watt LED Leistung weniger als die 150 Watt Ihrer HQI Leuchte, gute Reflektoren und qualitativ hochwertiges Leuchtmittel der HQI vorausgesetzt. Bei Neubesatz kann es allerdings möglich sein, dass die Lichtmenge für Ihr Aquarium, insbesondere weil noch zusätzliche T-5 Lampen eingebaut sind, vollkommen ausreicht.
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6. Gibt es eine Formel, mit der Lichtleistung von HQI Brennern auf LED umgerechnet werden kann?
Die Lichtleistung aller Lichtquellen wird in Lumen angegeben (Lichtstrom). Die Effektivität einer Lichtquelle mit Lumen pro Watt – also, wie viel Licht man je Watt Leistung erhält. Mit diesen Parametern lassen sich alle Lichtquellen objektiv beurteilen.
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7. Ist es richtig, dass LED eine höhere Lichtleistung je Watt haben als andere Lichtquellen?
Ja, für einige Vergleichslampen trifft das zu, z.B. für Glüh- und zum Teil Halogenlampen. T-5 und Halogenmetalldampflampen (HQI) haben aber höhere Lichtleistungen als LEDs unter Berücksichtigung der korrekten Messung. Bi LEDs findet man häufig Werte von 100 Lumen pro Watt und mehr. Dieses sind aber Maximalangaben der LED Hersteller, welche im Labor unter künstlichen Bedingungen erzeugt werden. Wesentlicher Faktor für die Lichtausbeute bei LEDs ist die Temperatur am Sockel des Halbleiters. Unter Laborbedingungen werden diese zum Teil mit Stickstoff bis zu -250°C gekühlt. Die technischen Daten der LED Hersteller dienen also lediglich dazu, die Eigenschaften unterschiedlicher LEDs zu vergleichen. In der Praxis liegt die Lichtleistung einer LED bei sehr guter Kühlung zwischen 45 und 55 Lumen je Watt. Zum Vergleich: eine gute T-5 Lampe oder ein HQI Brenner erzielen bei vergleichbarer Lichtfarbe Werte bis zu 90 Lumen pro Watt. Berücksichtigen sollte man hierbei noch, dass LEDs mit elektronischen Steuergeräten betrieben werden (Treiber), die aber ebenfalls eine Verlustleistung haben, die immer bei Berechnungen zusätzlich berücksichtigt werden muss. Die Verlustleistung durch Steuergeräte bei HQI und T-5 ist dabei erheblich geringer.
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8. LED sollen verlustfreies, direktes Licht erzeugen, während bei anderen Lichtquellen Verluste durch Reflektoren oder Schutzgläser entstehen. Stimmt das?
Auch bei LEDs handelt es sich bei den Herstellerangaben (Angaben der LED Hersteller, nicht der Leuchtenanbieter) um Bruttowerte. Eine LED ist mit einer Silikonkappe (Linse) ausgestattet, die ebenso wie weitere optische Systeme z.B. Verteilerlinse und Schutzglas zu Lichtverlusten beitragen.
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9. Die Vorteile von LED sind, dass man lange Zeit keine Lampen wechseln muss. Ist das richtig ?
Die Lebensdauer der LEDs sind höher als bei anderen Lichtquellen. Allerdings sind Angaben von 50.000 Stunden und mehr doch eher theoretische Werte, die in der Praxis wahrscheinlich nicht eingehalten werden. Realistisch sind Werte um die 25.000 - 35.000 Stunden. Doch auch hier gilt: mit zunehmendem Alter verringert sich die Lichtleistung der LEDs um etwa 30%. Um dieses für die Aquaristik auszuschließen werden auch jetzt T-5 oder HQI Lampen nicht erst dann ersetzt, wenn die Lampe nicht mehr funktioniert, sondern wenn ein Rückgang der Lichtleistung zu befürchten ist. Die technische Lebensdauer qualitativ hochwertiger Brenner liegt ebenfalls bei bis zu 10.000 Stunden, die von T-5 Lampen sogar bei bis zu 20.000 Stunden.
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10. Ist die Lebensdauer von LEDs beim Einsatz unter gleichen Bedingungen ebenfalls gleich ?
Nein, die angegebene Lebensdauer ist eine mittlere (durchschnittliche) Lebensdauer, bei vielen Angaben sogar eine maximale Lebensdauer. Wenn eine Leuchte mit 100 LEDs ausgestattet ist, werden nicht alle LEDs zum glichen Zeitpunkt ausfallen, einige eben deutlich früher, andere später.
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11. Was ist im Falle eines Ausfalls von einzelnen LED zu berücksichtigen?
Wenn ein Ausfall einzelner LED innerhalb der Garantiezeit auftritt, besteht zumindest bei GIESEMANN-Produkten natürlich ein Anspruch auf Austausch der betroffenen Module. Außerhalb der Garantiezeit bieten wir ebenfalls einzelne Module zum Austausch an, so dass nicht die komplette Leuchte ersetzt werden muss. Bei anderen Anbietern wird es so sein, dass die gesamte Leuchte entsorgt werden muss, da ein einzelner Austausch nicht möglich ist.
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12. Ich habe Berechnungen gesehen, nach denen sich LED Leuchten schon nach 3 Jahren amortisieren und den hohen Anschaffungspreis rechtfertigen – stimmen diese Behauptungen?
Nach unseren Berechnungen stimmt diese Rechnung nicht, alleine schon deshalb, weil Sie bei Nichtnutzbarkeit der LED Leuchte (Ausfall einer Vielzahl von LEDs außerhalb der Gewährleistung) die gesamte Leuchte austauschen müssten. Bei herkömmlichen Leuchten würden schlichtweg die Leuchtmittel ersetzt. Der Energieaufwand zur Erzeugung von Licht wurde bereits erörtert.
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13. Manchmal findet man Angaben das LED Beleuchtungen höhere PAR Werte als andere Lichtquellen hätten. Was ist damit gemeint?
Der PAR Wert einer Lichtquelle hat nichts mit der Art der Lichterzeugung zu tun sondern ausschließlich mit dem Spektrum der Lichtquelle. Praktisch haben unterschiedliche Lichtquellen, egal ob HQI, T-5 oder LED bei identischem Spektrum den gleichen PAR Wert.
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14. Was ist PAR überhaupt, was hat es damit auf sich?
Der PAR Wert (Photosynthetisch Aktive Strahlung (Radiation)) ist der Bereich im Spektrum der Sonnenstrahlung, der von photosynthetisch aktiven Lebewesen genutzt werden kann. Die PAR wird meist von 400-700 nm in W/m² angegeben. Diese Angabe wird in der Pflanzenzucht, z.B. zur Bestimmung einer Lichtquelle für die Gemüsezucht verwendet. Sie gibt das Verhältnis der blauen und roten Strahlungsanteile im Licht an, welche für das Wachstum von Pflanzen hauptverantwortlich sind.
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15. Welche Bedeutung hat PAR für die Aquaristik?
In den USA wurde der Begriff von der Pflanzenbeleuchtung auf die Meerwasseraquaristik übertragen. Meeresbiologen (und Lichttechniker) halten diese Angaben aber für unsinnig, da Korallen im Meer aus unterschiedlichen Tiefen kommen und daher gelernt haben, mit unterschiedlichen Spektren zu wachsen. Ein allgemeingültiger PAR Wert einer Lichtquelle spielt also kaum eine Rolle, da jedes Tier individuelle Bedürfnisse hat. Es müsste also eher unterschiedliche PAR Werte für Korallen aus unterschiedlichen Tiefen angegeben werden, als für eine Lichtquelle. Im Gegensatz hierzu wachsen Pflanzen in der Natur üblicherweise immer mit den gleichen Spektren (also ohne filternde Wasserrschicht), so dass allein hier der PAR Wert einer Lichtquelle Sinn macht.
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16. Eignen sich LED denn zur Beleuchtung von Pflanzen bzw. zur Pflanzenzucht?
Die lichttechnischen Voraussetzungen von Emersen (über Wasser) und Submersen (unter Wasser lebenden) sind ähnlich. Die Photosyntheseprozesse laufen identisch ab. Lediglich das Lichtspektrum der Wasserpflanzen (und mit Zooxanthellen in Symbiose lebenden Korallen) ist anders, da das darüber liegende Wasser bestimmte Spektren ausfiltert.
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17. LED Beleuchtungen haben einen geringeren Stromverbrauch, ist das korrekt?
Unter Berücksichtigung Lumen pro Watt (Licht pro Energieeinsatz) ist diese Aussage nicht korrekt.
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18. Wie lange ist die Lebensdauer bei LED?
Unter aquaristischen Einsatzbedingungen und optimaler Kühlung dürfte die Lebensdauer bei etwa 25.000 - 30.000 Stunden liegen. Praxistests dürfte hierzu noch niemand durchgeführt haben, da hierzu ein Dauertest von 3.5 Jahren durchgeführt werden müsste und dieser sich dann auf nicht mehr aktuelle LED Typen beziehen würde.
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19. Sind LED farbstabiler als andere Lichtquellen?
Ein großer Vorteil von LED ist deren Farbstabilität. Allerdings gibt es nur sehr wenige Lichtfarben im Bereich 3000 – 6000 Kelvin, sowie einige farbige LEDs. LEDs haben aber produktionsbedingt sehr starke Lichtstreuungen, so dass gleichfarbige LEDs sehr aufwendig aussortiert werden müssen. Diesen Vorgang nennt man Binning. Bei den meisten aquaristischen Produkten wird aber kein Binning durchgeführt.
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20. Mit LED kann man bestimmte Lichteffekte und Sonnenaufgänge erzeugen, sind das nicht überzeugende Vorteile?
Unterschiedliche Lichtsimulationen sind auch schon seit Jahren für T-5 Beleuchtungen möglich. Giesemann stellt mit dem neuen Modell MOONLIGHT DIMTEC sogar eine dimmbare HQI Beleuchtung vor. Farbeffekte bei LED lassen sich z.B. durch mehrfarbige LEDs erzeugen (sog. RGB LED). Diese sind für eine Aquarinbeleuchtung aber deutlich zu schwach. Andere Farbveränderungen lassen sich bei LED durch Anordnung vieler unterschiedlich farbiger High Power LEDs erzeugen. Diese Lichtsteuerung ist allerdings sehr aufwändig und kostenintensiv. Der optische Eindruck einer solchen Lichtsteuerung ist zwar sehr schön, allerdings ist die biologische Auswirkung recht zweifelhaft. Gesteuerte LED Systeme haben aber immer eine geringere Gesamtleistung.
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21. Welche Auswahl bezüglich der Lichtfarbe besteht bei LEDs?
In der Regel werden weiße LED mit Farbtemperaturen zwischen 3000 Kelvin (warmweiss) und 6000 Kelvin (kaltweiß) hergestellt. Durch produktionstechnische Toleranzen kann der letzte Wert bis zu 7000 K erreichen. Darüberhinaus gibt es farbige LEDs. Meerwasseraquaristisch nutzbare LED mit 10.000 oder 14.0000 K gibt es nicht. Diese Farbtemperaturen müssen mit zusätzlich zugemischten blauen LEDs näherungsweise simuliert werden. Ein reines 14.000 K Spektrum entsteht durch die unterschiedliche Platzierung jedoch nicht. Durch den Einsatz von blauen LEDs sinkt die Lichtleistung des Systems jedoch, da blaue LEDs nur Lichtleistungen von etwa 15 Lumen pro Watt erreichen.
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22. Ich habe gehört, dass HQI Lampen mit elektronischen Vorschaltgeräten deutlich weniger Strom verbrauchen - ist diese Aussage zutreffend?
Diese Aussage ist keinesfalls zutreffend. Der Stromverbrauch wird in erster Linie durch das Leuchtmittel bestimmt. Ein Brenner mit 150 Watt verbraucht also auch 150 Watt. Das Vorschaltgerät das den Brenner steuert hat allerdings einen gewissen Eigenverbrauch, dieser liegt bei den verlustarmen Geräten in unseren Leuchten bei etwa 15 Watt, der Eigenverbrauch eines elektronischen Vorschaltgerätes liegt im Vergleich dazu bei 13- 14 Watt. Von einer Reduzierung der Betriebskosten kann also keinesfalls die Rede sein.
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23. Muss ein Aquarium unbedingt mit künstlichem Licht beleuchtet werden?
Sonnenlicht ist für alle Lebewesen lebensnotwendig. In einem geschlossenen System ist es jedoch nicht möglich, Sonnenlicht kontrolliert anzubieten. Eine häufige Ursache für übermäßigen Algenwuchs ist zu viel direktes Sonnenlicht, welches das Aquarium erreicht, wenn es zu nahe an Fenstern aufgestellt wird. Deswegen ist es besser, ein Aquarium in einem Raum ohne (direktes) Sonnenlicht aufzustellen und ausschließlich künstliches Licht zu verwenden. Für die Gesundheit und das Aussehen der Fische sind bestimmte Teile des Lichtspektrums, auch UV-Licht, wichtig. Für die Schönheit und das Wachstum der Wasserpflanzen spielt das UV-Licht hingegen keine Rolle. Wasserpflanzen, die nur unter künstlichem Licht wachsen, sind wesentlich schöner und robuster als Pflanzen, die unter natürlichem Sonnenlicht aufgezogen wurden.
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24. Warum wird eine spezielle Beleuchtung für Aquarien benötigt?
Die richtige Beleuchtung eines Aquariums ist ein wichtiger Faktor für den erfolgreichen Betrieb eines Aquariums. Algenplagen oder schlechter Wuchs von Wasserpflanzen werden durch eine spezielle Aquarienbeleuchtung ebenso vermieden wie kränkelnde und farblose Korallen. Das natürliche Sonnenlicht ist die Vorgabe für die richtige Aquarienbeleuchtung. Nicht nur eine ausreichende Strahlungsintensität, sondern auch die genaue Farbzusammensetzung des Lichtes ist für die photobiologischen Prozesse entscheidend.
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25. Worin unterscheidet sich eine gute Aquarienleuchte von einer herkömmlichen Leuchte, z.B. Haushaltsleuchte oder Industrieleuchte?
Während die lichttechnischen und biologischen Eigenschaften der Beleuchtung im wesentlichen durch die verwendeten Leuchtmittel (Lampen) beeinflusst werden, so ermöglicht eine spezielle Aquarienleuchte den optimalen Betrieb dieser Lichtquellen. Sowohl die erzeugte Lichtfarbe und spektrale Farbzusammensetzung als auch die Lebensdauer und Leistungsstabilität der Leuchtmittel ist wesentlich von der eigenen Konstruktion der Leuchte abhängig. Die aufwändige Konstruktion im Innern einer Giesemann Leuchte garantiert optimale thermische Verhältnisse; zu hohe Leuchtentemperaturen oder ein Wärmestau würden für einen vorzeitigen Ausfall der Leuchtmittel beziehungsweise eine ungünstige Farbveränderung des Spektrums sorgen. Erhöhter Algenwuchs und eine Unterversorgung mit Licht wären die Folge. Ein umgebauter Halogenstrahler oder eine Industrieleuchte wären also niemals für den erfolgreichen Betrieb eines Aquariums geeignet. Bei diesen Leuchten wird in der Regel ein sehr einfaches Material verwendet bzw. eine ungenügende Lackierung. Die Folge ist, dass durch die recht hohe Luftfeuchtigkeit über einem Aquarium die Komponenten korrodieren und Farbanteile oder korrodiertes Metall ins Wasser fällt und die Aquarienbewohner auf Dauer vergiftet.
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26. Werden besondere Ansprüche an die verwendeten Materialien einer Leuchte gestellt?
Eine gute und speziell für Aquarien entwickelte Leuchte erfüllt unter anderem ganz besondere Ansprüche an die verwendeten Materialien und Werkstoffe. Diese müssen auch bei den hohen Betriebstemperaturen eine dauerhafte Funktion gewährleisten und dürfen auch unter den ungünstigen Umgebungsbedingungen wie hohe Luftfeuchtigkeit und hohe Salzhaltigkeit (bei Meerwasseraquarien) keinerlei Korrosion aufweisen. Rostige oder korrodierte Partikel könnten unter Umständen das gesamte Aquarienwasser vergiften. Bei Meerwasseraquarien ist es wichtig, das die verwendeten Leuchten über eine vollständige, hochwertige Lackierung oder Oberflächenveredlung (z.B. eloxal) verfügen, besser noch ist eine Pulverbeschichtung.
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27. Wie lange sollte ein bepflanztes Süßwasseraquarium beleuchtet werden?
Die tägliche Beleuchtungsdauer sollte 10-12 Stunden betragen. Etwas länger schadet nicht; kürzere Zeiten hemmen das Pflanzenwachstum. Ein Aquarium sollte unabhängig vom Tageslicht aufgestellt werden. Die Pflanzen stammen fast alle aus tropischen Gebieten (auch die gezüchteten) und sind daher an gleich bleibende Verhältnisse gewöhnt. Für die Fische ist die Beleuchtungsdauer nicht von ausschlaggebender Bedeutung. Hier würden 8-10 Stunden täglich reichen. Eine zu schwache Beleuchtung, dafür von längerer Dauer, kann eine kürzere, starke Beleuchtung nicht ersetzen! Bei zu langer, starker Beleuchtung entwickeln sich oft Grünalgen. Die Beleuchtungsdauer muss daher reduziert werden. Wenn das Licht abends um zehn Uhr erlischt und morgens um acht Uhr eingeschaltet wird, so bietet sich an, über Mittag eine Pause von ein bis zwei Stunden mittels einer Zeitschaltuhr einzulegen. Das schadet Pflanzen und Fischen erwiesenermaßen nicht, und die Algen verschwinden.
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28. Wie lange sollte ein Süßwasseraquarium mit Buntbarschen beleuchtet werden ?
Ein Süßwasseraquarium mit nur wenig Pflanzen oder solchen die für ein Barschbecken verwendet werden, benötigt weniger Licht, da diese Pflanzegattungen auch bei recht wenig Licht gedeihen. Bei einem Barschbecken sollte deshalb bei der Wahl der Beleuchtung viel mehr Wert auf die gute Farbwiedergabe gelegt werden, um die bunten Farben der Fische optimal zu betonen. Hier bieten sich ganz besonders HQI Leuchten an.
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29. Sollte ein Süßwasseraquarium mit CO2 betrieben werden?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, es gibt viele Aquarien, in denen Pflanzen ohne CO2 prächtig wachsen, andere wiederum zeigen perfektes Pflanzenwachstum nur durch CO2 Zugabe. Wie viel Licht man für die richtige Beleuchtung benötigt, hängt auch von der Menge des verfügbaren Kohlendioxids (CO2) ab. Wenn das Licht im Verhältnis zum verfügbaren CO2 zu stark ist, schädigt es die Wasserpflanzen. Ist der CO2-Anteil im Wasser zu hoch, so kann es nicht nur die Wasserpflanzen, sondern auch die Tiere schädigen, da die Photosynthese nicht optimal funktioniert und das Kohlendioxid sich deshalb im Wasser anreichert. Auch wenn grundsätzlich Licht und Kohlendioxid mengenmäßig aufeinander abgestimmt sind, ist der Verbrauch je nach Wassertemperatur und Wasserpflanzenarten unterschiedlich.
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30. Kann ein Aquarium zu stark beleuchtet werden?
Für Wasserpflanzen stellt es in der Regel kein großes Problem dar, wenn sie viel Licht bekommen. Aber sie wachsen nicht, wenn es zu dunkel ist. Wenn man diesen Zusammenhang beachtet, kann man also beide Pflanzentypen in einem Aquarium pflegen. Allerdings muss eine erhöhte Licht- und CO2 Menge zur Verfügung stehen, und die lichtbedürftigen Pflanzen müssen an einem hellen, die lichtunempfindlichen Pflanzen an einem abgeeschatteten Standort eingesetzt werden. Zu beachten ist zudem, dass sich die Lichtmenge einer Leuchtstofflampe, je nach Typ, nach einem halben Jahr schon deutlich reduzieren kann, insbesondere bei T-8 Lampen. Das hat zur Folge, dass anfangs die Stengelpflanzen gut wachsen, aber nach einigen Monaten zugunsten anderer Pflanzen schwächer werden. Wenn man die Leuchtstofflampen nicht regelmässig austauscht, werden die weniger lichtbedürftigen die lichtbedürftigen Pflanzen verdrängen.
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31. Eignet sich eine HQI Beleuchtung für ein Süßwasseraquarium?
Prinzipiell gilt das sich eine HQI Beleuchtung sehr gut für ein Süßwasseraquarium eignet, sofern die oben beschriebenen Punkte beachtet werden. Wichtig ist, dass ein spezieller Süßwasserbrenner eingesetzt wird (z.B. MEGACHROME tropic). Die Beleuchtungsdauer einer HQI Beleuchtung kann auf etwa 8-9 Stunden täglich reduziert werden. Ein wesentlicher Vorteil der HQI Beleuchtung ist der sehr schöne Sonneneffekt durch sich an der Wasseroberfläche brechende Lichtstrahlen, die sog. Sonnenkringel. Hierdurch wirkt die gesamte Unterwasserlandschaft im Vergleich zu Leuchtstofflampen wesentlich lebendiger.
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32. Werden Algen durch HQI Beleuchtungen in Süßwasseraquarien gefördert?
Sowohl Pflanzen als auch Algen können unter allen gängigen Lichtfarben und Lichtquellen wachsen. Wichtig ist die richtige Wahl der Leistungsstärke, das geeignete Leuchtmittel sowie die Beleuchtungsdauer, die bei etwa 8 Stunden täglich liegen sollte. Das Leuchtmittel sollte alle 12-15 Monate ausgetauscht werden, auch wenn mit dem bloßen Auge noch keine Farbveränderung zu erkennen ist.
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33. Worin besteht der Unterschied zwischen einer Leuchte und einer Lampe?
Als Lampe wird das so genannte Leuchtmittel bezeichnet, also das Bauteil welches das eigentliche Licht erzeugt. Dies kann sowohl eine herkömmliche Glühlampe, eine Leuchtstofflampe oder eine Entladungslampe, zum Beispiel eine Halogenmetalldampflampe, sein. Letzte wird auch häufig einfach Brenner oder HQI Brenner genannt - eine hierzulande mittlerweile gängige Bezeichnung speziell für dieses Leuchtmittel. Eine Leuchte ist quasi die Apparatur zum Betreiben einer Lampe. Das Gehäuse mit seinen elektrischen Komponenten, Reflektoren, Befestigungseinrichtungen und so weiter. Eine Leuchte benötigt zum „leuchten“ also immer eine Lampe und umgekehrt.
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34. Ich besitze eine 250 Watt Leuchte von Ihnen. Auf Grund der überraschend hohen Lichtleistung würde ich diese Leuchte gerne mit 150 Watt betreiben. Ist das so möglich?
Leider ist das technisch nicht möglich. Alleine die Fassungen der unterschiedlichen Leistungsstufen unterscheiden sich schon (auch um Verwechselungen auszuschließen). Jede Leistungsversion benötigt ein eigenes, auf die Leistung der Lampe abgestimmtes Vorschaltgerät. Eine 150 Watt Lampe muss also zwingend mit einem 150 Watt Vorschaltgerät betrieben werden.
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35. Kann ich eine 150 Watt Hängeleuchte (HQI) einfach auf 250 Watt (Steckfassung) umrüsten?
Im Wesentlichen müssten die gesamten internen Komponenten wie Fassungen, Vorschaltgeräte und evtl. Zündgeräte geändert werden. Selbst die Kabelstränge und Leitungen der Modelle sind unterschiedlich ausgelegt. Ein Umbau der Leuchte lohnt deshalb in den häufigsten Fällen nicht, weil der Arbeitsaufwand sowie der Austausch diverser Bauteile wirtschaftlich uninteressant wären. Anm.: Dies gilt auch für alle anderen Wattagen.
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36. Wenn ich über meinem Süßwasser-Aquarium eine Hängeleuchte habe, kann ich sie später für Meerwasser umbauen?
Prinzipiell ja. Die Giesemann-Leuchten sind für Süßwasser mit MEGACHROME tropic - Brennern (5600°K) bzw. Tageslichtröhren ausgestattet, für Meerwasseraquarien werden Brenner und Röhren > 10.000°K verwendet (Brenner: MEGACHROME marine oder coral; Röhren z.B. POWERCHROME aquablue+ oder actinic+. Um eine Hängeleuchte von Süßwasser auf Meerwasser umzubauen (oder umgekehrt), werden einfach die entsprechenden Lampen oder Röhren ausgetauscht - alle anderen Teile der Hängeleuchte sind identisch.
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37. Verfügen die REFLEXX HQ Leuchten ebenfalls über eine stufenlose Höhenverstellung mittels Stahlseil?
Ja, alle Reflexx Leuchten sind mit der von uns patentierten Höhenverstellung ausgestattet.
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38. Wie können die INFINITI-Leuchten mit z.B. 2x150 Watt HQI und 4x54 Watt T5 geschaltet werden: Schalten alle vier Leuchtstofflampen gleichzeitig ein, oder ist es möglich, erst 2 und danach nochmals 2 Röhren einzuschalten?
Die Infiniti Versionen mit 4 Leuchtstofflampen können immer getrennt geschaltet werden, d.h. die beiden äußeren Lampen links und rechts sowie die beiden inneren links und rechts.
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39. Ist eine Umrüstung der 400er Baureihe z.B. von 250 Watt auf 400 Watt möglich?
Das 400er System bietet eine Austauschbarkeit der Komponenten an. Da diese Leuchte mit Schraubfassungen ausgestattet ist, entfällt hierbei der Austausch der Fassung. Die Leuchte ist mit einem externen Steuergerät ausgestattet, das alle Komponenten beinhaltet. Dieses Steuergerät kann einfach gegen ein anderes mit höherer oder niedrigerer Leistung ausgetauscht werden. Natürlich muss auch der Brenner entsprechend der Leistung angepasst werden.
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40. Wie hoch ist der von der STRATOS-Abdeckung überdeckte Bereich der Wasserkante?
Die STRATOS-Abdeckung liegt rundum bündig auf der Glaskante des Aquariums auf. Dabei überdeckt die integrierte Wasserstandsblende die obersten 25mm des Aquariums.
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41. Warum wird Stratos unmontiert geliefert?
Die STRATOS-Abdeckungen werden Laser-genau exakt auf Maß verarbeitet. Zusammen mit stabilen Winkelverbindern wird anschließend jedes Teil separat verpackt und in einem stabilen Karton ausgeliefert. Auf diese Weise kann auch auf dem Transportweg nichts zerstört werden.
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42. Ist es empfehlenswert, mehrere Leuchtstoffröhren zu verwenden?
Der Gebrauch mehrerer Röhren erhöht die Intensität des Lichts und fördert das Wachstum der Pflanzen. Glücklicherweise bietet die STRATOS-Abdeckung hierfür genügend Platz. Ebenso können unterschiedliche, schöne Effekte erzielt werden durch die Kombination von Röhren verschiedener Lichtleistung, im Süßwasserbereich beispielsweise mit der Vollspektrumlampe POWERCHROME midday und der Wachstumslampe POWERCHROME aquaflora.
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43. Wie kann das System 45 befestigt werden?
Das System 45 verfügt im oberen Bereich über zwei Gewindeschrauben, hiermit kann man den Leuchtbalken z.B. an Oberflächen verschrauben die mit einer Gewindefläche ausgestattet sind. Auf diese Gewinde (M4) lässt sich aber auch unser Stahlseilset schrauben, falls der Leuchtbalken als Hängeleuchte verwendet werden soll. Zur Montage auf Holzoberflächen lässt sich die Schraube ganz einfach gegen eine 4 mm Holzschraube austauschen, und falls keine andere Möglichkeit besteht, so können Sie das System 45 auch mit Silikon auf jede beliebige Oberfläche kleben.
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44. Kann durch einen Reflektor die Leistung einer Leuchtstofflampe gesteigert werden?
Eine Leuchtstoffröhre hat einen runden Querschnitt, wobei Lichtstrahlen gleichmäßig von allen Punkten des Kreises ausgehen. Die Strahlen von der unteren Hälfte beleuchten wie gewünscht das Wasser, aber die Lichtstrahlen vom oberen Teil der Röhre treffen auf das Innere der Abdeckung und gehen verloren. Wenn jedoch ein Reflektor über der Röhre angebracht wird, werden die Lichtstrahlen zurück auf das Wasser geworfen und somit werden 100% der Lichtleistung dorthin gerichtet, wo sie hingehen sollen - in das Becken.
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45. Wie definiert man eigentlich Licht?
Licht ist eine elektromagnetische Strahlung (wie auch Radiowellen, Röntgenstrahlen etc.). Das Licht besteht aus energiegeladenen Strömen, die man Photonen nennt. Diese Photonen bewegen sich wellenförmig fort – die sog. Lichtwellen.
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46. Was ist die Wellenlänge: Häufig hört man den Begriff „Nanometer“?
Lichtwellen gibt es in vielen Größen. Die Größe einer Welle wird als seine Wellenlänge gemessen. Dies ist der Abstand zweier definierter Punkte von zwei auf einander folgenden Halbwellen. Die Wellenlängen des sichtbaren Lichts reichen von etwa 400 bis 700 Milliardstel eines Meters (Nanometer). Aber die volle Spannbreite der Wellenlängen von elektromagnetischer Strahlung reicht von einem Nanometer, wie bei Gammastrahlen, zu Zentimetern und Metern, wie bei Radiowellen. Licht ist nur ein kleiner Teil des elektromagnetischen Spektrums.
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47. Warum scheint das Wasser im Meer blau zu sein?
Die Menge der Energie einer Lichtwelle steht in proportionalem Verhältnis zu seiner Wellenlänge. Bei sichtbarem Licht hat Violett die meiste Energie und Rot die geringste. Diese Eigenschaft führt dazu, dass im Wasser die roten Spektralanteile (langwellig) wesentlich früher absorbiert werden, während das blaue Licht mit seinen kurzwelligen Wellenlängen weit eindringen kann. Deshalb erscheint das Meer dem Betrachter blau. Dies ist übrigens der Grund weshalb ein Meerwasseraquarium einen höheren Blauanteil im Licht benötigt.
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48. Was versteht man unter Lichtfarbe?
Sichtbares Licht ist Licht, welches mit dem menschlichen Auge wahrgenommen werden kann. Wenn man das Licht der Sonne betrachtet, scheint es weiß zu sein. Und obwohl wir dieses Licht sehen können, wird Weiß nicht als Teil des sichtbaren Spektrums angesehen. Weißes Licht ist nämlich nicht das Licht einer einzigen Farbe oder Frequenz, sondern es besteht es aus vielen Farbfrequenzen. Wenn Sonnenstrahlen durch ein Prisma betrachtet werden, können alle Farben einzeln erkannt werden, vergleichbar mit dem Regenbogen. Es gibt zwei grundsätzliche Arten der Wahrnehmung von Farbe: Entweder gibt ein Gegenstand unmittelbar Lichtwellen in der Frequenz der wahrgenommenen Farbe ab, oder ein Gegenstand kann alle anderen Frequenzen absorbieren und nur die Lichtwellen (oder eine Kombination von Lichtwellen) reflektieren, die als die gesehene Farbe erscheinen. Um einen gelben Gegenstand sehen zu können, muss der Gegenstand zum Beispiel unmittelbar Lichtwellen der gelben Frequenz abgeben, oder aber er absorbiert den blauen Teil des Spektrums und wirft die roten und grünen Anteile zurück; das Auge nimmt die kombinierten Frequenzen als gelb wahr. Die Blätter grüner Pflanzen enthalten ein \"Chlorophyll\" genanntes Pigment, das die roten und blauen Farben des Spektrums absorbiert und das Grün reflektiert. Chlorophyll ist der natürliche Katalysator, der für die Photosynthese unabdingbar ist. Deshalb ist eine Lampe, die starkes Rot und Blau abgibt, wirkungsvoller zur Förderung der Photosynthese.
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49. Was versteht man unter dem Begriff Kelvin?
Kelvin (K) ist die physikalische Maßeinheit für Temperatur und wird wie Celsius in Grad gemessen. Kelvin besitzt die gleiche Einheit wie ein Grad Celsius, beginnt allerdings bei 0°K, dem absoluten Nullpunkt, dies entspricht -273°C. Weißes Licht gibt es eigentlich gar nicht. Es ist vielmehr das Ergebnis vieler verschiedenfarbiger, sich überlagernder Lichtstrahlen in einem Wellenlängenbereich von 400 bis 700 Nanometern. Je nach Art der Lichtquelle, kann die spektrale Zusammensetzung, also das Mischungsverhältnis zwischen den einzelnen Farben variieren, ohne dass das Auge einen sichtbaren Farbstich wahrnimmt. Für die Charakterisierung einer Lichtquelle von besonderer Bedeutung ist das Verhältnis zwischen dem roten und dem blauen Lichtanteil. Weißes Licht mit hohem Rotanteil wird als warmfarbig, mit hohem Blauanteil dagegen als kaltfarbig bezeichnet. Zur Verdeutlichung kann man sich nachfolgende Erklärung vorstellen: Als Referenzobjekt dient ein imaginärer schwarzer Körper, der auf Grund seiner Beschaffenheit keine Lichtstrahlen reflektiert (um es gleich vorweg zu nehmen: einen solchen Körper gibt es nicht; ersatzweise wollen wir uns ihn jedoch der Einfachheit halber als Hufeisen vorstellen): Bei Raumtemperatur ist es vollkommen schwarz. Erhitzt man es, so beginnt es irgendwann, Licht auszusenden. Zunächst glüht es nur leicht, das ausgesandte Licht hat einen hohen Rotanteil. Unser Hufeisen würde im Schmiedefeuer zunächst rot-, später weißglühend. Bei einer Temperatur von etwa 2500°C (= 2773°Kelvin) entspricht die spektrale Lichtverteilung der einer Glühlampe. Mit steigender Temperatur wird der blaue Lichtanteil immer größer. Ab hier hinkt unser Hufeisenmodell. Es würde irgendwann schmelzen, der schwarze Körper jedoch bleibt formstabil. Bei einer Temperatur von 4727°C (= 5000°K) entspricht die ausgesandte Strahlung etwa dem normalen Tageslicht.
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50. Sind trotz gleichen Kelvinwertes die Lichtfarben identisch?
Die Lichtfarbe einer Lampe wird durch die Farbtemperatur recht gut beschrieben. Der Wert Kelvin sagt jedoch nichts über das tatsächliche Spektrum einer Lichtquelle aus, sondern beschreibt lediglich den für uns Menschen optisch wahrnehmbaren Farbeindruck. Tiere oder Pflanzen in einem Aquarium reagieren jedoch recht stark auf unterschiedliche Strahlungsanteile. Deshalb gibt es zwischen unterschiedlichen Lampen mit zwar scheinbar gleichem Kelvinwert sehr große Unterschiede. Giesemann Lichttechnik hat seine Leuchtmittel speziell für aquaristische oder terraristische Zwecke entwickelt. Deshalb geben wir bei allen Leuchtmitteln neben der Kelvinangabe auch das Farbspektrum an. Nur so lässt sich eine wirkliche Unterscheidung treffen und die Qualität der Leuchtmittel beurteilen.
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51. Wird die benötigte Lichtmenge im Aquarium in LUX ausgedrückt?
LUX (lx) ist die Maßeinheit für die Beleuchtungsstärke. Die Beleuchtungsstärke gibt an, wie stark eine Fläche beleuchtet wird. Der von einer Lichtquelle erzeugte Lichtstrom von 1 Lumen trifft auf eine Fläche von 1 Quadratmeter. Hierbei beträgt die Beleuchtungsstärke 1 Lux. Dieser Wert ist für die Beurteilung einer Aquarienbeleuchtung nicht unbedingt sinnvoll. Die zur Verfügung stehenden Luxmeter sind auf die Spektralanteile im Licht eingestellt, welche hauptsächlich durch das menschliche Auge wahrgenommen werden, also die grünen und gelben Anteile. Eine Lampe mag also einen recht hohen Luxwert haben, aber die für die Photosynthese notwendigen Spektren sind im Licht gar nicht vorhanden. Der Luxwert gibt mehr ein Helligkeitsempfinden für den Menschen an. Angaben in der Aquarienliteratur über eine Relation Lux pro Liter Aquarienwasser sind also recht unaussagekräftig.
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52. Welche Maßeinheit ist denn für die Beleuchtung eines Aquariums entscheidend?
Die relevante Lichtleistung wird in Lumen ausgedrückt: Lumen (lm) ist die Einheit des Lichtstromes. Unter Lichtstrom versteht man die gesamte, in allen Richtungen von der Lichtquelle in den Raum abgestrahlte Energie. Zur spektralen Bewertung herangezogen wird die Helligkeitsempfindlichkeit des menschlichen Auges. Das Beispiel: Eine Glühlampe wird eingeschaltet. Das gesamte Licht, welches die Lampe abstrahlt, bezeichnet man als Lichtstrom, gemessen in Lumen.
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53. Wie erzeugt man künstliches Licht?
Jedes Atom hat eine bevorzugte Anzahl von Elektronen um seinen Kern. Elektronen umkreisen den Kern in einer festen Umlaufbahn (Schale). Wenn man jedoch einem Atom Energie zuführt, kann man seine Elektronen auf eine höhere Schale bringen. Ein Lichtphoton wird erzeugt, wenn ein Elektron aus einer Schale, die höher als normal liegt, in seine ursprüngliche Bahn zurückkehrt. Wenn man Elektronen, die einen Atomkern umkreisen, Energie zuführt, erzeugt man Licht. Wasserstoffatome beispielsweise haben ein Elektron, das den Kern umkreist. Bei Helium sind es zwei, und bei Aluminiumatomen sind es 13 Elektronen, die den Kern umkreisen. Während des Falls aus dem Hochenergie- in den normalen Status gibt das Elektron ein \"Photon\" ab – ein Energiepaket mit sehr besonderen Eigenschaften. Das Photon hat eine Wellenlänge, oder Farbe, die genau der Strecke entspricht, die das Elektron zurücklegt.
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54. Wie lässt sich die Leistung einzelner Leuchtmittel vergleichen? Kann man generell sagen: je höher die Wattangabe einer Lampe, desto mehr Licht?
Jedes Leuchtmittel sollte über eine Angabe des Lumenwertes verfügen, denn hierdurch lässt sich die Lichtleistung unterschiedlicher Lampen miteinander vergleichen. Der Vergleichswert ist die Lichtausbeute oder auch Lumen je Watt. Die Lichtausbeute gibt an, wie effizient eine Lampe die aufgenommene elektrische Energie in Licht umsetzt. Angegeben wird der Lichtstrom, der pro Watt zugeführter Energie erzeugt wird. Hier einige Beispiele: Glühlampe (60 Watt) -> ca. 700 Lumen -> ca. 12 Lumen pro Watt Halogenstrahler (50 Watt) -> ca. 930 Lumen -> ca. 19 Lumen pro Watt Leuchtstofflampe T-8 tageslicht (36 W) -> ca. 2550 Lumen -> ca. 71 Lumen pro Watt Leuchtstofflampe T-5 tageslicht (54 W) -> ca. 4200 Lumen -> ca. 78 Lumen pro Watt Leuchtstofflampe T-5 blau (54 W) -> ca. 2200 Lumen -> ca. 40 Lumen pro Watt Brenner MEGACHROME 150 Watt -> ca. 11800 Lumen -> ca. 79 Lumen pro Watt Der Lumenwert ist also stark abhängig von der Farbqualität und der Technik der Lichtquelle. Je stärker die Blauanteile im Licht dominieren umso mehr verringert sich die Lichtausbeute der Lichtquelle.
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55. Können die Powerchrome Leuchtstofflampen gedimmt werden?
Ja, alle Powerchrome Leuchtstofflampen können hervorragend bis zum Minimum gedimmt werden.
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56. Ist bei der Dimmung von Leuchtstofflampen etwas zu beachten?
Zur Einhaltung der elektrischen und lichttechnischen Werte sind sämtliche Leuchtstofflampen gemäß IEC 60081 (zweiseitig gesockelt) und IEC 60901 (einseitig gesockelt) einzubrennen. Diese Einbrennzeit dient zur Aktivierung des Elektroden-Emitter-Systems und der Grundstabilisierung neuer Lampen. Als Einbrennzeit sind in der IEC 100 Stunden vorgeschrieben. Beim Betrieb von Leuchtstofflampen an Dimm-EVG muss das Einbrennen immer bei voller Leistung (d.h. ungedimmt) erfolgen. Unterbrechungen während des Einbrennens sind zulässig. Als Einbrennzeit empfehlen wir 100 Stunden, um einen optimalen Lampenbetrieb und damit die maximal mögliche Lebensdauer zu erreichen. Ohne Einbrennen kann es im Dimm-Betrieb bei Leuchtstofflampen zu Flackererscheinungen, vorzeitiger Schwärzung der Lampen-Enden und zur Lebensdauerreduzierung kommen.
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57. In welchen Abständen sollten die Röhren ausgetauscht werden?
Wir empfehlen, die Röhren alle 12-15 Monate zu ersetzen. Die Funktionsfähigkeit ist zwar noch über einen wesentlich längeren Zeitraum gegeben, allerdings ist nach dieser Zeit die Farbverschiebung unter umständen so stark, dass ein Wechsel sinnvoll erscheint.
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58. Zeitweise fallen unsere eingesetzten Leuchtstofflampen (eines anderen Anbieters) aus bzw. schalten im Dimmbetrieb zeitversetzt ein.
Die von Ihnen eingesetzten Lampen scheinen nicht optimal zur Dimmung geeignet sein. Tauschen sie diese am Besten gegen qualitativ höherwertige Leuchtstofflampen aus.
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