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Weichkorallen


Weichkorallen sind Tierkolonien, die aus vielen Einzelpolypen bestehen. Der Einzelpolyp hat wie alle Tiere aus der Unterklasse (Octocorallia) 8 gefiederte Fangarme. Bei vielen Arten verfügen die Kolonien auch noch über zurückgebildete Schlauchpolypen, deren Aufgabe es ist Wasser in den Körper der Kolonie zu pumpen oder abzulassen. Die Weichkorallen können sich dadurch strecken und stabilisieren.

Im Gegensatz zu den Steinkorallen besitzen Weichkorallen kein festes Kalkskelett, sondern haben meistens als Festigungselemente kleine Kalknadeln (Sklerite) im Körper.

Weichkorallen kommen weltweit in allen Meeren vor, die meisten Arten leben aber in den warmen, tropischen Meeren im Flachwasser. Aber selbst in der Tiefsee gibt es einige Arten.

Die im sonnigen Flachwasser lebenden Arten leben in einer Symbiose mit einzelligen, symbiotischen Algen (Zooxanthellen), und sind deshalb sehr stark vom Licht abhängig.

Weichkorallen sind überwiegend von brauner, gelber oder grünlicher Farbe. Die in tieferen Regionen oder im Schatten unter felsigen Überhängen lebenden Arten sind auch oft leuchtend rot, orange oder violett gefärbt.

Viele Weichkorallenarten können in Meerwasseraquarien gehalten werden und sind für Anfänger leichter zu halten als Steinkorallen.