Die Halogen-Metalldampflampe besteht aus einem Brennerrohr mit den beiden gegenüberliegenden Elektroden. Das Brennerrohr ist in einen evakuierten Hüllkolben eingesetzt, der dem Schutz und der Wärmeisolation dient und die beiden Elektrodenanschlüsse nach außen zum Sockel führt. Es gibt einseitig und zweiseitig gesockelte Typen, die sich vor allem in der Leistung unterscheiden. Bei Aquariebeleuchtungen wird die einseitig gesockelte Version in sog. E40 Schraubfassungen eingesetzt, die 70 und 150 Watt Versionen in Rx7s Fassungen und die 250 Watt Version in FC2 Fassungen. Leistungen und Fassungen sind nicht kompatibel, d.h. die Abstände und Fassungsversionen sind jeweils nur für die entsprechende Leistung ausgelegt.
Halogen-Metalldampflampen müssen mit einem Vorschaltgerät betrieben werden, das nach dem Zünden, wenn sich ein Lichtbogen gebildet hat, den Strom auf einen konstanten Wert begrenzt. Zum Zünden ist ein Zündgerät erforderlich, welches im Strompfad liegt (Überlagerungszündung) und solange Zündimpulse von ca. 5 kV bereitstellt, bis die Lampe zündet.
In den ersten Minuten nach dem Zündvorgang muss sich das Gemisch aus Metallen, Halogenen und Seltenen Erden zunächst erwärmen um die festen Bestandteile aufzuschmelzen und zu verdampfen. Während dem 'Hochbrennen' erhöht sich die Lichtstärke, um nach 3 bis 5 Minuten ihren Normalwert zu erreichen. Wenn die Halogen-Metalldampflampe beabsichtigt oder versehentlich ausgeschaltet wird, muss die Lampe zunächst abkühlen, bevor sie wieder gezündet werden kann. Die Abkühlung dauert je nach Wattage und Aufbau der Leuchte etwa 10-15 Minuten.
Halogen-Metalldampflampe sind nicht oder nur eingeschränkt dimmbar, da die Betriebsbedingungen u.a. die Elektrodentemperatur und die Dampfform aller Füllungsbestandteile gewährleisten müssen.
Halogenmetalldampflampen haben eine Lichtausbeute von etwa 80 lm/W (Lumen pro Watt). Die Lichtfarbe und die Farbwiedergabe wird durch die Mischung der Inhaltsstoffe des Brenners bestimmt.