Die Halogenlampe ist wie eine normale Glühlampe, auch häufig Glühbirne genannt, eine künstliche Lichtquelle, in der ein elektrischer Leiter durch elektrischen Strom aufgeheizt und dadurch zum Leuchten angeregt wird.
Durch die Zugabe des Halogens Brom oder Iod steigt die Lebensdauer auf 2.000 bis 3.000 Stunden – bei einer Farbtemperatur von ca. 3.000 K. Die so genannten Halogenglühlampen erreichen eine Lichtausbeute von 28 lm/W ( Vergleiche Halogenmetalldampflampe etwa 80 lm/W - lumen pro Watt)
Der Halogenzusatz verhindert bei einer Glastemperatur von mehr als 250 °C den Niederschlag von Wolfram auf dem Glaskolben. Aufgrund der wegfallenden Kolbenschwärzung kann der Glaskolben einer Halogenlampe sehr kompakt gefertigt werden. Das kleine Volumen ermöglicht einen höheren Betriebsdruck, welcher wiederum die Abdampfrate des Glühdrahtes vermindert. Hierdurch ergibt sich schlussendlich der lebensverlängernde Effekt bei Halogenlampen.
Halogenlampen sind für aquaristische Zwecke völlig ungeeignet. Neben der falschen Farbtemperatur und der recht geringen Lebensdauer wird keine ausreichende Lichtstärke erreicht.