Ultraviolettstrahlung kommt in der Sonnenstrahlung vor. Ultraviolettstrahlung kann auch künstlich hergestellt werden, bzw. entsteht als Nebenprodukt bei Halogenmetalldampflampen.
Unterhalb einer Wellenlänge von ca. 200 nm ist die Energie eines einzelnen ultravioletten Lichtquants ausreichend, Elektronen aus Atomen oder Molekülen zu lösen, d.h. diese zu ionisieren. Wie auch Gamma- und Röntgenstrahlung bezeichnet man daher kurzwellige Ultraviolettstrahlung unterhalb ca. 200 nm als ionisierende Strahlung. Obwohl sie die ionisierende Strahlung mit der geringsten Energie pro Lichtquant ist, ist sie für den Menschen gefährlich. Auch UV-Strahlung mit größerer Wellenlänge vermag bereits chemische Bindungen organischer Moleküle zu zerstören.
Eine Beleuchtung mit Halogenmetalldampflampen (HQI) muss daher unbedingt mit einem hochwertigen Schutzfilter (Standard bei allen Giesemann Leuchten)ausgestattet sein und darf niemals ohne diesen Betrieben werden.
Normales Glas ist nur für UV-A-Strahlung gut durchlässig, UV-Filter bestehen aus speziellen Glassorten und Glasmischungen welche das UV Licht bei definierten Wellenlängen absorbieren.
Für Ultraviolettstrahlung gibt es mehrere Einteilungen je nach Anwendung oder Referenzgebiet. UV-A (Wellenlängen von 320-400 nm), UV-B (Wellenlängen von 280-320 nm) und UV-C (Wellenlängen von 200-280 nm).